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So erkennen Sie verdächtige Kommunikation mit Arbeitgebern

Arbeitgeber und Recruiter können Sie auf Indeed bezüglich Stellenangeboten kontaktieren. Es ist wichtig sicherzustellen, dass diese Nachrichten von echten Menschen stammen und es darin um echte Stellen geht. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie verdächtige Kommunikation erkennen. Wir erläutern auch, was zu tun ist, wenn Sie den Verdacht haben, dass sich jemand als Recruiter*in ausgibt.

Wichtig: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er deckt möglicherweise nicht alles ab. Wenn Sie glauben, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, melden Sie dies bitte den örtlichen Behörden.

Bewährte Methoden

Achten Sie auf verdächtige Aktivitäten, wenn Sie mit Arbeitgebern und Recruitern sprechen. Hier sind einige Möglichkeiten, dies zu tun.

Überprüfen der E-Mail-Adresse des Absenders

Die meisten seriösen Arbeitgeber und Recruiter*innen verwenden eine geschäftliche E-Mail-Adresse. Sie verwenden keine privaten Konten wie Gmail oder Yahoo.

Stellen Sie Folgendes sicher:

  • Die E-Mail-Adresse enthält den Unternehmensnamen.
  • Der Name ist richtig geschrieben.
  • Es gibt keine zusätzlichen Buchstaben oder seltsamen Änderungen.
Schon gewusst? Betrüger*innen erstellen oft gefälschte E-Mail-Adressen, die echten täuschend ähnlich sehen. Achten Sie auf kleine Änderungen der Schreibweise oder zusätzliche Zeichen im Unternehmensnamen.

Sicherstellen der Seriosität von Recruitern

Wenn sich eine Person als Recruiter*in eines bestimmten Unternehmens ausgibt, gehen Sie wie folgt vor:

  • Besuchen Sie die offizielle Karriereseite oder Website des Unternehmens.
  • Suchen Sie nach einem Mitarbeiterverzeichnis oder einer Teamseite.
  • Suchen Sie auf LinkedIn nach der/dem Recruiter*in.
  • Rufen Sie die primäre Telefonnummer des Unternehmens an, um sicherzustellen, dass der/die Recruiter*in dort arbeitet.
Wichtig: Echte Unternehmen haben nichts dagegen, wenn Sie die Identität von Recruiter*innen überprüfen. Wenn die Person Ihnen von der Überprüfung abrät, ist das ein Warnsignal.

Online-Recherche über das Unternehmen

  • Suchen Sie nach der Website des Unternehmens.
  • Suchen Sie dort nach einer Postanschrift oder Telefonnummer.
  • Überprüfen Sie, ob es verifizierte Social-Media-Konten gibt.
  • Suchen Sie nach aktuellen Nachrichten oder Bewertungen über das Unternehmen.

Kommunikation über offizielle Kanäle

Verwenden Sie nach Möglichkeit offizielle Kommunikationsmethoden:

  • Videogespräche oder persönliche Gespräche
  • Telefonanrufe bei verifizierten Unternehmensnummern
  • E-Mails von offiziellen Unternehmensdomains

Keine Weitergabe personenbezogener Daten

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie nach folgenden Daten gefragt werden:

  • Führerschein
  • Kreditauskünfte
  • Bankverbindungen
  • Angaben zur Sozialversicherung
Wichtig: Geben Sie derartige Informationen niemals weiter, bevor Sie nicht über verifizierte Kanäle kommuniziert haben. Seriöse Arbeitgeber werden zu Beginn des Recruiting-Prozesses nicht nach vertraulichen Finanzdaten fragen.

Augenmerk auf die Nachrichtenqualität

Bei der Nachricht könnte es sich um eine Betrugs-E-Mail handeln, wenn folgendes zutrifft:

  • Grammatikfehler
  • Rechtschreibfehler
  • Ungewöhnliche Wörter oder Formulierungen

Seien Sie außerdem vorsichtig, wenn:

  • Der Job zu gut klingt, um wahr zu sein
  • Versprechungen gemacht werden, die unglaubwürdig wirken
  •  Sie unter Druck gesetzt werden, sofort zu handeln

Mehr zur sicheren Jobsuche

  • Reagieren Sie nicht auf verdächtige Nachrichten.
  • Klicken Sie nicht auf Links und laden Sie keine Anhänge herunter.
  • Dokumentieren Sie die gesamte Kommunikation zur späteren Bezugnahme.

Warnsignale für betrügerische Recruiter*innen

Achten Sie auf diese Warnzeichen:

  • Zahlungsaufforderung für Schulungen, Hintergrundprüfungen oder Ausrüstung
  • Das Vorstellungsgespräch erfolgt ausschließlich über Textnachrichten oder Messaging-Apps
  • Einstellung ohne Vorstellungsgespräch
  • Verwendung von allgemeinen Anreden wie „Sehr geehrte/r Bewerber*in“ anstelle Ihres Namens
  • Versenden von Angeboten über kostenlose E-Mail-Dienste
  • Sie werden gedrängt, ein Angebot sofort anzunehmen

Mögliche Vorgehensweisen bei Vermutung von Identitätsbetrug

Wenn Sie glauben, dass eine Person nur behauptet, ein echtes Unternehmen zu vertreten:

Meldung an das Unternehmen

  1. Besuchen Sie die offizielle Website des Unternehmens.
  2. Suchen Sie nach Kontaktdaten bzw. der Seite zur Meldung von Betrugsfällen.
  3. Benachrichtigen Sie das Unternehmen darüber, dass jemand ihren Namen möglicherweise in betrügerischer Absicht verwendet.

Meldung bei Indeed

Falls der verdächtige Kontakt über Indeed zustande kam, gehen Sie wie folgt vor:

  • Melden Sie die Nachricht bzw. die Job-Anzeige.
  • Blockieren Sie nach Möglichkeit den/die Absender*in.
Tipp: Geben Sie bei einer Meldung alle hilfreichen Details im Textfeld an. Teilen Sie zum Beispiel mit, was Ihnen an der Nachricht oder der Job-Anzeige seltsam vorkam. Dadurch kann unser Team Ihre Meldung besser nachvollziehen und darauf reagieren.

Recruiter- oder Indeed-Vortäuschung?

Recruiter-Vortäuschung

  • Eine Person gibt sich als Recruiter*in eines bestimmten Unternehmens aus.
  • Melden Sie dies, indem Sie das Unternehmen kontaktieren, für das sich die Person ausgibt.

Indeed-Vortäuschung

Nächste Schritte

Sie sind sich immer noch nicht sicher, ob eine Nachricht echt ist? Oder glauben Sie, dass Sie betrogen wurden? Hier finden Sie einige hilfreiche Artikel:

Für Jobsuchende

Möchten Sie wissen, was wir für Ihren Schutz tun?

Hier erfahren Sie, welche Maßnahmen Arbeitgeber ergreifen müssen und wie wir mit betrügerischen Aktivitäten umgehen:

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